Messbare Qualität des Honigs

Gibt es das? ---   JA  -  Es ist die Invertaseaktivität!

Heute war es soweit und der Befund aus der Landesanstalt für Bienenkunde Uni Hohenheim kam in meinen Briefkasten geflattert. Das Ergebnis: sensationell!

Bei der Invertase handelt es sich um ein Enzym das von den Bienen dem Honig hinzugefügt wird, und vor allem die Zuckerarten Saccharose und Maltose spalten kann. Das Enzym ist sehr empfindlich gegenüber Erwärmungen über 40°C und daher hervorragend geeignet über die schonende Behandlung und Reife des Honigs urteilen zu können. Die Invertase Aktivität kann als Maß für die Naturbelassenheit des Honigs betrachtet werden.

Thermisch behandelte Honige sind noch geschmacklich süß und klebrig, aber bei weitem nicht mehr so gesund. Die Invertase-Aktivität muss mindestens 64 Einheiten betragen. Je höher die Enzymaktivität, desto natürlicher und reifer ist folglich der Honig. Von einem „Premium Honig“ spricht man bei Werten von über 85 Einheiten.

Nun zum Ergebnis der Laboranalyse 2017: Die Landesanstalt für Bienenkunde der Uni Hohenheim hat mir einen Wert von 261 Einheiten für den Sommertrachthonig und einen Wassergehalt von 16,6% bestätigt.

Also darf ich ihn laut Vorgaben Feinste Auslese oder Premiumhonig nennen.




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